Winter in Lappland

Der Winter in Lappland fängt früh an. Hier im hohen Norden freuen sich alle auf die längste  und intensivste Jahreszeit. Die ersten Schneeflocken fallen meistens bereits Ende Oktober oder Anfangs November. Die Hunde spüren schon einige Tage davor, dass der Winter, ihre Lieblingsjahreszeit, zurückkehrt. Die Tage werden immer kürzer und dunkler. Am 21. Dezember, dem kürzesten Tag, schaut die tiefrote Sonne nur noch für wenige Stunden über die Hügel. Die Temperaturen sind frostig: das Thermometer kann teilweise unter -35°C fallen.

Die Seen, Sümpfe und Flüsse sind im nordischen Winter zugefroren. Optimale Voraussetzungen, um mit den Hundegespannen über die Eisflächen zu gleiten. In klaren Nächten tanzen geheimnisvolle Polarlichter am Himmel. Der Himmel präsentiert sich in klaren Nächten als farbenfrohes Kunstwerk der Natur. Auf den Tannenästen liegt der Schnee hoch und weich wie Zuckerwatte. Der Schnee dämpft jedes Geräusch. Nur das Hecheln der Hunde und das Knistern der Kufen auf dem Schnee durchdringt die Stille. Eine Fahrt im Hundeschlitten ist einfach wunderschön.

Im Januar sind die Tage wieder länger und heller. Die Sonne steigt höher über den Horizont und erwärmt mit ihren Strahlen die Gemüter von Mensch und Tier. Nur noch selten fallen grosse Mengen Schnee und auch die Temperaturen sind angenehmer als noch im Dezember. Mitte Februar bis Ende März sind die Bedingungen ideal für Hundeschlittentouren und unsere Gäste erfreuen sich an der märchenhaft schönen Wildnis. Es ist zwar noch immer kalt, dafür sind die Trails in bestem Zustand und es können ausgedehnte Fahrten unternommen werden.

Die Tage hier im Norden sind bereits Anfangs April länger als in Mitteleuropa. Bis Ende April sind die Schneebedingungen gut, um mit den Hunden auf Tour zu gehen. Ab Mai schmilzt der Schnee innert 2 Wochen weg und nach einem kurzen Frühling steht der Sommer bevor.